Skyline von Auckland von der Fähre nach Rangitoto. Leider ist uns das Glück vergönnt, Wale auf der Fahrt zu sehen. Dies ist wohl nicht unüblich.

Schlitzaugenheidi versus Auckland

…oder die größte Stadt Neuseelands hat Einiges vorzuweisen

13.01.-15.01.2015 und 21.01.-25.01.2015
Als wir an unserem 1. Abend in Auckland ankamen, waren wir müde vom Flug und hatten noch große Schwierigkeiten, uns in Auckland zurecht zu finden. So fanden wir mit unseren hungrigen Bäuchen keine Restaurants und landeten nach 1 Stunde Suche bei der wohl einzigen Italienerin, die überhaupt nicht kochen kann. Das kann ja heiter werden, dachten wir uns.

Am nächsten Tag besorgten wir uns als allererstes eine Simcard von Spark und waren wieder online. Nach kurzer Recherche in einschlägigen Restaurantratgebern testeten wir mehrere Restaurants aus, die allesamt vorzüglich waren. Anscheinend hatten wir am 1. Abend das einzige schlechte Restaurant in ganz Auckland erwischt. Egal ob westlich oder asiatisch, die meisten Restaurants waren schön und gemütlich eingerichtet und natürlich noch wichtiger, hatten sehr leckeres Essen im Angebot. Mit dem Ortolana haben wir jedoch schon ein Lieblingsrestaurant für uns auserkoren, bei dem wir inzwischen schon mehrmals waren. In Auckland gibt es auch einige Espressobars, die qualitativ jedoch sehr stark auseinander gehen. Von sehr gut bis schlechteres Mittelmaß ist hier alles vertreten.

Für Neuseeland hatten wir bereits im Vorfeld 2 Mehrtageswanderungen gebucht, den Kepler Track auf der Südinsel und den Tongariro Northern Circuit auf der Nordinsel, die beide Teil der Great Walks von Neuseeland sind. Um uns etwas auf die Touren vorzubereiten, wollten wir rund um Auckland noch eine Tageswanderung vornehmen und entschieden uns mit der Fähre auf die Insel Rangitoto zu fahren und dort wandern zu gehen. Von Auckland aus hat man mit der Fähre die Möglichkeit mehrere kleinere Inseln anzusteuern und kann sogar bis nach Coromandel mit der Fähre fahren. Wenn man Glück hat, sieht man bei der Fährfahrt sogar Wale. Eine Deutsche, die wir unterwegs kennen gelernt hatte, berichtete uns, dass sie auf der gleichen Fahrt einen Orca gesehen hatte. Leider war bei unserer Überfahrt außer Wellen nichts zu sehen. Rangitoto war ganz nett für eine Übungswanderung, besonders spektakulär war die Insel selbst jedoch nicht. Vom Gipfel des Vulkanberges auf der Insel hatte man jedoch eine spektakuläre 360-Grad-Aussicht, die wieder einiges wett machte.

Nach 2 kurzen Aufenthalten in Auckland hiess es für uns erst mal “Auf Wiedersehen Nordinsel” und “Hallo Südinsel”, wo bereits unsere Freunde aus Singapur Fey und Tobias mit ihren 2 Mädels Lena und Leonie auf uns warteten.
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Was Schlitzaugenheidi mag:
Obwohl wir nur ein paar Tage in Auckland waren, haben wir uns superschnell zurecht gefunden, so dass wir sogar schon Stammlokalitäten haben.

Was Schlitzaugenheidi nicht mag:
In Australien haben wir uns sehr daran gewöhnt, Smashed Avocado mit Feta und Ei zum Frühstück zu essen. Dies vermissen wir nun bitterlich. Auch wenn es in einigen wenigen Cafés ein Avocado-Angebot gibt, ist dies nicht vergleichbar mit der Qualität, die wir gewohnt waren.
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