Und dann geht es auch schon weiter zum Franz Josef Gletscher. Wenn man sich auf den Karten anguckt, bis wohin sich der Gletscher noch vor ein paar Jahren erstreckt hat, wird man doch recht betrübt.

Schlitzaugenheidi versus den Franz Josef Gletscher

…oder mit Mambo Kurt gen Süden

18.02.-22.02.2015
Nach der kurzen Einstimmung auf Neuseeland in Hobbingen wollten wir uns vor allem die Südinsel angucken und so ging es in einem Toyota-Bus in Ganztagesfahrten Richtung Süden. Schnell wurde Mambo Kurt, eingeführt durch Thorsten (wen sonst?), zu unserem Reise-Entertainer.

Mambo Kurt ist so schlecht, dass es schon wieder witzig ist und wer ihn noch nicht kennt, kann gerne mal in sein “Killing in the name of” reinhören (ich persönlich favorisiere jedoch “Private Dancer”):

Begleitet von Mambo Kurt ging es mit der Fähre in Wellington nach Picton auf der Südinsel. Das Buchen für die ganze Gruppe inklusive Bus ging ganz einfach online über die Webseite von Interislander und war auch noch einen Tag vorher problemlos möglich (Marco und ich hatten für Tasmanien wesentlich mehr Schwierigkeiten gehabt). Nach ca. 3 Stunden recht ruhiger See fuhren wir in Picton von Board und direkt zu unserem erstem Ziel auf der Südinsel, dem Städtchen Nelson. Nelson wurde uns bereits im Vorfeld von vielen Leuten empfohlen und da wir es auch sehr schön dort fanden, blieben wir direkt zwei Nächte um uns zu erholen und durch Joggen unsere steifen Gliedmaßen von der Autofahrt wieder aufzulockern.

Als wir unser nächstes Hotel für den Franz Josef Gletscher buchen wollten und wieder einmal bemerkten, dass alles ausgebucht war, beschlossen wir schweren Herzens die restlichen Aufenthalte durch zu buchen. Dies nahm uns zwar viel Flexibilität, aber da wir genau zur Hauptreisesaison unterwegs waren, wollten wir nicht riskieren, dass wir zu sechst im Bus schlafen mussten. Da wir in der Nähe des Franz Josef Gletschers keine Unterkunft mehr bekamen, machten wir einen Übernachtungsstopp in Hokitika, dem nächsten Ort mit freien Hotels vor den Gletschern. Der Strand von Hokitika stellte sich als wahrlich pittoresk dar und verführte Marco, Lasse, Thorsten und mich direkt wieder zu einer Jogging-Runde am Strand.

Unser erstes Hauptziel auf der Südinsel, den Franz-Josef-Gletscher, erreichten wir am Folgetag. Mit dem Auto fuhren wir bis zum offiziellen Parkplatz am Gletscher und liefen dann noch einen 3/4-stündigen Weg zunächst durch einen Regenwald und dann über ein Stein- und Gebirgsbachfeld bis zum Gletscher selbst. Zunächst erkannten wir gar nicht, wie weit nach unten sich der Gletscher erstreckte, da vor allem der untere Bereich des Gletschers sehr grau und verdreckt war. An einigen Schneehöhlen weiter unten war jedoch zu erkennen, dass diese auch noch ein Teil des Gletschers bildeten und so wurde uns langsam das Ausmaß des ca. 12km langen Franz Josef Gletschers bewusst. An einigen Tafeln war zu sehen, wie stark der Gletscher zurück gegangen war, der sich einmal bis hin zum Urwald erstreckte. Leider ist davon auszugehen, dass sich der Gletscher in den nächsten Jahren weiter zurückbilden wird. Zum Nachbargletscher, dem Fox Gletscher, sind wir leider aus Zeitgründen nicht mehr gekommen.

Nachdem Kim und ich als Letzte wieder am Auto ankamen, fuhren wir weiter Richtung Süden vorbei am schönen Wanaka-See und dem Schwestersee Hawea bis zum Ort Wanaka. Dort wollten wir zu Abend essen. Allerdings war bei unserer Ankunft ein Riesentrubel in der Stadt, leider nicht wegen uns, sondern aufgrund eines Triathlon-Wettkampfes. Alle Restaurants waren ausgebucht und so ging es für uns direkt weiter nach Queenstown, wo wir die nächsten 2 Tage verbringen wollten.
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Was Schlitzaugenheidi mag:
Mambo Kurt zum Auftakt einer Fahrt hören und sich tot lachen.

Was Schlitzaugenheidi nicht mag:
Mambo Kurt mehr als einen Song ertragen zu müssen.
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