Und nochmals eine Gesamtansicht auf die Hobbithöhlen mit Beutelsend ganz oben auch zu erkennen an dem markanten, grünen Baum.

Schlitzaugenheidi versus Hobbingen

…oder die Qual der Wahl bei der Auswahl der richtigen Hobbithöhle als neues Eigenheim

14.02.-18.02.2015
Nach unserer großen Schlacht in Mordor war die nächste große Aufgabe die Befreiung des Auenlands. Dafür brauchten wir jedoch noch tatkräftige Unterstützung und holten daher mit Kim und Lasse die letzten 2 Gefährten unserer Runde in Auckland ab. Damit war unsere Fellowship of the Chaos komplett und nach Laos wollten wir nun auch gemeinschaftlich Neuseeland rocken.

Bevor es jedoch nach Auckland zu den letzten 2 Gefährten ging, mussten Marco, Judith, Thorsten und ich uns noch in Rotorua durch eine Schwefel– und Stinklandschaft durchkämpfen. Eigentlich als Aufenthalt zur Regeneration und Erholung gedacht, griff uns der Feind hinterrücks mit regelmäßigen Schwefelattacken aus dem Boden an. Geschwächt von unserer Mordortour hatten wir dem Gestank nichts entgegen zu setzten. So waren wir froh als wir besiegt von den Schwefelgasen nach 2 Tagen wieder in die Freiheit entlassen wurden und ein paar Kilometer weiter wieder frische Luft bekamen.

“A wizard is never late… nor is he early. He arrives precisely when he means to.” Dies führte dazu, dass unser Lasse natürlich vollkommen beabsichtigt 11 Stunden später als erwartet ankam und nicht wegen irgendwelcher Airline-Pannen. Des Nachts fuhren wir dann zu sechst Richtung Hobbingen bei Matamata, sollte doch die Schlacht nicht ohne uns stattfinden.

Aber anscheinend hatte im beschaulichen Hobbingen noch niemand von der großen Schlacht um Mittelerde gehört und so kam es, dass wir dort bei strahlendem Sonnenschein auf ein noch komplett intaktes Hobbit-Dorf trafen. Alles ging dort seinen geregelten Weg als würde es keine Außenwelt geben. 5 Gärtner sorgen dafür, dass das idyllische Hobbingen genauso erhalten bleibt, wie man es kennt. Sie kümmern sich nicht nur um die Hobbithöhlen, Wege und Pflanzen, sondern betreiben auch noch einen eigenen Garten, von dem regelmäßig Gemüse geerntet werden kann, welches den Mitarbeitern zugute kommt. Neben uns befanden sich noch etliche weitere Mitstreiter in Hobbingen, so dass wir in Gruppen organisiert wurden und im Halbstundentakt Hobbingen durchkämmen durften. Da Hobbingen jedoch unerwartet groß war, lief man sich wenig über die Füße und die Lage im Dorf war relativ entspannt. Noch entspannter wurde es als wir nach ca. anderthalb Stunden Aufenthalt in Hobbingen im Green Dragon, der bekannten Gaststube Hobbingens, einkehren konnten und uns kostenfrei an einem Bier oder einer Limonade (Gingerbeer) laben konnten – ein Ausklang der Tour nach guter Hobbitmanier :)
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Was Schlitzaugenheidi mag:
Auch wenn Hobbingen sehr touristisch und mit 75 NZD pro Person nicht ganz so günstig ist, kann ich jedem Herr der Ringe Fan oder auch Filmfan generell den Besuch nur empfehlen. Das ehemalige Film-Set wird mit sehr viel Liebe zum Detail erhalten und die Guides können auch das eine oder andere Anekdötchen vom Dreh erzählen. Erstaunt war ich davon, wie groß und ausgeschmückt das ganze Areal ist, war ich vorher doch davon ausgegangen, dass man nur ein paar wenige Hügel und ein paar Türchen sehen würde.

Was Schlitzaugenheidi nicht mag:
Schade dass keine der Hobbithöhlen ausgebaut ist, so dass man auch hinein gehen könnte. Aber das wäre wohl zu viel Aufwand für den Eigentümer des Areals und ggfs. ein Copyright-Problem. Die Innenszenen wurden natürlich im Studio gedreht.
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