Tenjin Chuo Park

Schlitzaugenheidi versus Goodbye Japan

…oder Fukuoka ist aber auch eine Augenweide

Unser letzter Halt in Japan mit auch lediglich einer Übernachtung war Fukuoka. Für uns diente die Stadt vor allem als Ablegestelle für unsere Fähre nach Korea. Umso erstaunter waren wir, dass wir statt einer grauen, industriellen Hafenstadt eine grüne, sehr moderne Stadt vorfanden. Der letzte volle Tag in Japan wurde uns zusätzlich versüsst mit hervorragendem sonnigen Wetter. Nach einem Stadtspaziergang haben die Mitglieder unserer Reisetruppe den Nachmittag getrennt verbracht. Ich habe mich den japanischen Hanami-Gepflogenheiten angepasst und im Tenjin Chuo Park unter den Kirschblütenbäumen gesessen, die wunderschönen voll erblühten Sakura genossen, die picknickenden Japaner um mich rum beobachtet und auf meinem Kindle gelesen. Wer mich kennt, weiss dass dies für mich nahezu perfekte Stunden bedeutet haben. Continue reading…

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Schlitzaugenheidi versus die Höllen der aufgehenden Sonne

…oder ich wusste nicht, dass Höllen so langweilig sein können

Wir haben nun das erste Mal die Insel Honshû verlassen und sind per Bus und Fähre in 6 Stunden von Hiroshima auf die Insel Kyûshû gefahren. Die Fähre war dabei automatisch über das Fernbusticket der JR (Japan Railway) gebucht, recht komfortabel für uns. Unser eigentliches Ziel war Beppu, da es dort die bekannten heissen Quellen, Jigoku oder auch 8 Hells of Beppu, gibt. Die Hells sind so heiss, dass man darin nicht baden kann und dienen daher eher als Touristenattraktion zum Anschauen. Continue reading…

A-Bomb Dome - eine der ganz wenigen Gebäude, die  durch die Atombombe nicht vollständig zerstört wurden

Schlitzaugenheidi versus Hiroshima

…oder manche Dinge sollten niemals in Vergessenheit geraten!

So auch der 1. Atombombenabwurf auf Hiroshima am 06. August 1945. Ziel der Bombe war die T-förmige Aioi-Brücke und damit verbunden das politische und kommerzielle Zentrum Hiroshimas. Die Bombe explodierte in 600m-Höhe und zerstörte den Großteil der kompletten Innenstadt. Der Inselbereich um die Aioi-Brücke und die Ruine der ehemaligen Industrie- und Handelskammer wurde nicht mehr neu aufgebaut. Zum Gedenken an die Opfer der Atom-Bombe wurde dort der Peace Memorial Park errichtet, welcher 1954 eröffnet wurde. Die Ruine der ehemaligen Industrie- und Handelskammer ist eine der ganz wenigen Gebäude, die nicht vollständig zerstört wurde und gilt als das Hypozentrum der Atombombe. Heute wird die Ruine Genbaku Dome bzw. A-Bomb Dome genannt und ist zusammen mit dem Peace Memorial Museum eines der markantesten Denkmäler im Peace Memorial Park. Daneben gibt es aber mehrere kleinere Denkmäler und Monumente, die unterschiedlichen Personengruppen gewidmet sind, u.a. den gefallenen Schülern, die für Aufbauarbeiten in der Stadt waren und koreanischen Zwangsarbeitern. Continue reading…

Das verhüllte Hauptgebäude, die Umrisse kann man vage erahnen

Schlitzaugenheidi versus die verhüllte Burg

…oder war der Verhüllungskünstler Christo in Himeji? Nein…ist doch nur ein Gerüst!

Die Burg Himeji ist eine der größten Kulturschätze Japans, ist sie doch eine der ältesten erhaltenen Bauwerke Japans und gilt als schönstes Beispiel japanischer Burgbaukunst. Zudem gehört sie zum Unesco Weltkulturerbe. Nachdem nicht nur das Internet sondern auch ein japanischer Herr im Nagoya-Castle erklärt hat, dass man sich Himeji nicht entgehen lassen darf, haben wir eine Besichtigung noch kurzfristig in unsere Streckenplanung eingebaut. Continue reading…

Dieses saftige Stück Kobe-Steak zergeht einem auf der Zunge.

Schlitzaugenheidi versus das zarteste Steak der Welt

…oder wo kann man Kobe-Steak besser essen als in Kobe?

Als großer Steak-Fan war für mich für unseren Roadtrip Japan ein Halt in Kobe Plicht, um dort vor Ort ein Kobe-Steak zu essen. Leider konnten wir kurzfristig keine günstige Unterkunft in Kobe finden, so dass wir uns im 60km entfernten Himeji, was unsere nächste Station gewesen wäre, eine Unterkunft für ein paar Tage länger gebucht hatten und von dort aus nach Kobe gefahren sind. Die meisten guten Kobe-Steak-Restaurant befinden sich rund um die Sannomiya Station. So hatten wir uns 3 Restaurants (das Mouriya, das A-1 und das Wakkoqu) ausgesucht, die in die engere Auswahl kamen und uns mit dem Mouriya den Favoriten ausgewählt, den wir letztlich gesucht und gefunden hatten. Etwas irritiert waren wir davon, dass es 2 Filialen in einem Gebäude gab, die anscheinend auch komplett unabhängig voneinander agieren. Continue reading…

Eben noch in Wartestellung und schon auf dem Dohyo. Die Riten vor dem Kampf dauern bei der 1. Liga teilweise bis zu 2 Minuten, während ein Kampf nur ein paar Sekunden bis wenige Minuten dauert

Schlitzaugenheidi versus die starken Männer

…oder Osaka: nackte, fette Männerärsche können auch ganz spannend sein ;)

Nach Kyoto sind wir 50km weiter nach Osaka gefahren. Da ich mir noch in Kyoto eine fette Erkältung eingefangen hatte, habe in den ersten 3 Tagen dort immerhin die 4 Wände des Hotelzimmers und das Gebäude schräg gegenüber zwecks Kaffee und Essen gesehen. Die meiste Zeit habe ich im Bett verbracht, wollte ich doch so schnell wie möglich wieder gesund werden, um für eines der Highlights unserer Japan-Tour wieder fit zu sein: der Sumo-Wettkampf.  Continue reading…

Titel Kyoto

Schlitzaugenheidi versus Kimono, Kimono an der Hand, wer hat den Schönsten in diesem Land?

…oder wie besichtigt man in der alten Kaiserstadt Kyoto 2000 Schreine in einer Woche?

Am besten gar nicht… um alle Schreine, Paläste und weitere Sehenswürdigkeiten in der kulturellen Hochburg Japans zu besichtigen, bräuchte man wahrscheinlich Monate. Durch mehrere Berichte war ich jedoch vorgewarnt und wollte mir für unseren einwöchigen Kyoto-Aufenthalt nicht zu viel zumuten. Als Pflichtprogramm hatte ich mir 4 Sehenswürdigkeiten ausgesucht: Continue reading…

Fujisan

Schlitzaugenheidi versus den heiligen Berg

…oder Fujisan, lass dich blicken

Ein großes Japan-Ziel von mir war es, den Berg bzw. Vulkan Fuji bzw. Fujisan zu sehen, der für die Japaner heilig ist. Der Blick auf den Fujisan ist allerdings nicht jedem vergönnt und eine ordentliche Portion Glück ist nicht von Schaden. Meistens ist der Fujisan wolken- oder nebelverhangen, daher war meine Erwartung gering, aber die Hoffnung gross. Continue reading…

trotz Zombie-Pose hat keiner Angst vor mir - seltsam

Schlitzaugenheidi versus das Schlaraffen-Wunderland

…oder Tokyo, wo kulinarisches Angebot, Technikbegeisterung, Kunst, Kultur, Moderne, Tradition und Natur aufeinander treffen

Wir haben nun 5 Tage in Tokyo verbracht und ich bin in meinem persönlichen Paradies gelandet: An jeder Strassenecke gibt es ein reichhaltiges Essensangebot von kleinen Fast-Food-Suppenanbieter über normale Restaurants bis zu Desserttheken. Continue reading…